Geschichte

seit 1763

Die Geschichte des Gasthofs beginnt im Jahre 1763. Über all die Jahre blieb der Name Gasthof Ochsen unverändert. Bereits in der siebten Generation sorgen die Familien Adam-Eglin für das Wohl der Gäste. Der Name Eglin lässt sich bis ins Jahr 893 zurückverfolgen. Bestandteil des Familienwappens sind seither gekreuzte Fische und Sterne. Diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt, wie der aufmerksame Gast erkennen kann.

Fast immer wurde im Ochsen neben der Gastwirtschaft noch mindestens ein weiteres Handwerk betrieben. Mal war es die Landwirtschaft mit Viehhaltung, dann Bäckerei oder intensiver Obst- und Weinbau. Die eigenen Rebanlagen in Feldberg waren noch bis vor ca. zehn Jahren der Stolz der Ochsen-Wirte und wurden von diesen selbst bearbeitet. Die gepflegten Weine kamen auch außerhalb des Gasthofs zum Verkauf und machten ihn weithin bekannt. Heute sind die Reben verpachtet, Weine der Eigenlagen kann man somit weiterhin genießen.
Fotos von Curd Jürgens und Ehefrau Margie Schmitz zusammen mit dem Ochsen-Wirt Emil Günter Eglin im Weinkeller und in den Reben zeigen, dass auch der berühmte Schauspieler ein Freund des Hauses und des Feldberger Weins war. Die Gästeliste setzt sich fort mit bekannten Namen wie Nadja Tiller und Walter Giller, Altbundespräsident Johannes Rau oder Handballtrainer Heiner Brand. Auch Heinz Rühmann war gerne Gast im Ochsen und reiste nie ab, ohne einige Flaschen des guten Tropfens mitzunehmen. Womit bewiesen wäre, dass der beliebte Schauspieler nicht nur einen liebenswerten Charakter und Humor, sondern auch einen guten Geschmack hatte.